Sonntag, 9. September 2007

Der weiße Häuptling

1)Adlerauge, rief seine Frau Morgenröte. Du bist schon zurück? Hast aber kein

Jagdglück heute. Hab ich auch nicht. Wir werden bestimmt wieder Ärger mit

den Weißen bekommen. Die andern kommen auch gleich. Der Häuptling ist mit

zwei noch im Wald geblieben,sie beobachten die Weißen. Die Kinder müssen

sofort vom Fluß weg. Der Fluß ist wie eine Zielscheibe. Sie können ja noch auf dem Lagerplatz spielen. Also Morgenröte, ich geh zu den Männern, wir müssen die Feuerwaffen putzen damit wir den Weißen nicht unterlegen sind, Adlerauge!Der Häuptling Weitspähender Falke rief alle Krieger zusammen, um den Nachfolger des Häuptlings Adlerblick zu wählen. Der Medizinmann Bärentatze hat erzählt, das der Häuptling wünsche das du der neue wirst. Kurz darauf ging Adlerblick in die ewigen Jagdgründe. Wolfsauge,er ist einer der keinen Krieg gegen die Weißen führen brauchte. Komm,der Medizinmann trommelt.

Nach dem Fest war Adlerauge nun der neue Häuptling der Dakota.Ein weißer Mann der Schildkrötenfamilie. Die Schildkrötenfamilie war weit verbreitet bei den Indianerstämmen. Ein Angehöriger der Schildkrötenfamilie war überall angesehn. Adlerauges Sohn, kleiner Biber ,war für die Kinder schon ein kleiner Häuptling. Nach dem nächsten Vollmond trennten sich die Dakotas von den Komanschen und zogen weiter nach Westen.

An einem Fluß schlugen sie ihr Lager auf. Dieser Platz schien Adlerauge auch für der beste, zwischen zwei Bergen am kleinen Fluß. Adlerblick teilte gleich die Wachen ein, die sich auf den Bergen verschanzen mußten, damit die Weißen sie nicht hinterlistig überfallen können.

2)Als Bärentatze einen jungen Indianer in sein Zelt brachte war Adlerauge gleich zur Stelle und sah das er eine Schusswunde hatte. Er fragte Fuchsschwanz den jungen Indianer wie das passiert ist. Und Fuchsschwanz erzählte das die Weissen sie überfallen hatten und Wolfsauge skalpiert hatten. Er konnte gerade noch sein Pferd erreichen und flüchten. Dabei traf ihm diese Kugel. Adlerauge rief eine Handvoll Indianer zusammen und wollte hinter die Weissen hinterher jagen. Bärentatze sagte ihm aber das er mit den paar Männern mit den Weissen nicht fertig werden konnte und deshalb ritt Adlerauge mit dreimal soviel los, aber die Cowboys waren schon weg. Als sie wieder im Lager angekommen waren, sagte der Häuptling das keiner mehr alleine auf Jagd reiten darf.

3)Zwei Vollmonde später ritt der Häuptling mit Fuchsschwanz und Wolfsauge in einem entfernten Wald,dort sahen sie ein Lagerfeuer. Als sie sich nahe genug herangeschlichen hatten um alles verstehen zu können hörten sie wie ein weisser Mann mit Vollbart sagte:“Die Rothäute am Fluß räuchern wir also morgen aus.“Als er die Worte beendet hatte zogen sich die drei wieder zurück. Im Lager trafen sie alle Maßnahmen und verlegten das Lager zwei Meilen stromaufwärts. Auf dem alten Lagerplatz aber versteckten sich mindestens drei dutzend Indianer. Als die Weissen kamen ging das Pfeifen eines Käuzchens umher.Die Weissen ritten mitten hinein in die Falle. Als sie sahen das auf dem angeblichen Lagerplatz nichts war, als nur der eine Indianer mit Pferd ritten sie in einem schnellen Tempo auf den Indianer zu um ihn zu skalpieren. Der Indianer sprang auf sein Pferd und sprengte davon. Die Weissen wollten ihn natürlich nicht entwischen lassen und jagten ihn nach bis er kehrt machte und stehen blieb. Die Weissen dachten: Ist der lebensmüde, weil er stehen bleibt,aber den Gedanken konnten sie wieder fallen lassen. Plötzlich kamen 30 Indianer hinter dem Berg hervor und schossen die Weissen übern Haufen. Als sie fliehen wollten kamen ihnen von hinten auch welche in den Nacken. Nach einer scharfen Schiesserei hatten die Indianer endlich gesiegt. Sie sammelten die Waffen auf und nahmen ihre Toten mit. Die Pferde von den Weissen konnten sie gebrauchen.

4)Der einzige Cowboy,der das Gemetzel überlebt hatte,erzählte im Saloon das die Indianer sie überfallen hatten als sie den Weg entlang ritten.Durch sein Gerede hatte er 20 Siedler dazu gebracht mit ihm zu reiten um die Indianer zu vertreiben. Durch ein paar Cowboys, die zufällig am Fluß entlang ritten, erfuhren sie das das Lager der Indianer zwei Meilen stromaufwärts verlegt wurde. Die Killer und Revolverhelden, die alle zusammen gekommen waren um die Indianer zu vertreiben, ritten mit ein paar Siedler einen Tag später los. Nachdem sie die Wachen beseitigt hatten sahen sie das nur alte Männer und die Frauen im Lager waren. Die Kinder sind am Fluß und die Männer sind auf der Jagd. Das wird ein Schlachtfest sagte der Führer und gab das Signal zum Angriff. Sie steckten die Zelte in Brand und schossen auf alles was sich bewegte. Die alten Männer und auch Frauen fassten zu Bogen und Pfeile und trafen hin und wieder.Plötzlich tauchten die Indianer auf und die Weissen flüchteten.

5)Bei diesem Überfall kamen unter den Frauen auch Morgenröte,die Frau des Häuptlings,um. Adlerauge bereitete sofort einen Angriff auf die Stadt vor. Nach zwei Vollmonde gesellten sich zu den Dakotas, die Ponys Schonys, die Apachen und Komanschen. Sie wurden auch schon öfters überfallen. Der Häuptling dieses großen Unternehmens wurde Adlerauge. Er wurde von allen Häuptlingen gewählt. Der Angriff auf die Stadt sollte am nächsten Vollmond durchgeführt werden. So geschah es auch.Im Morgengrauen schlichen die verschiedensten Indianer um die Stadt. Sie kletterten auf Dächer, versteckten sich hinter Zäune und berittene Indianer versammelten sich an den beiden Eingängen der Stadt. Der weisse Häuptling Adlerauge ritt in Kriegsbekleidung mit einer kleinen Indianertruppe in die Stadt. Als sie in der Mitte der Stadt waren begann es aus dem Hotel zuerst zum Schiessen. Dann ertönte das Kriegsgeschrei der Indianer und von allen Seiten hagelte es Pfeile und Gewehrschüsse. Später schossen die Indianer mit brennende Pfeile und brannten alles nieder. Bei dieser Schlacht kam auch Adlerauge um, der weisse große Häuptling der Indianer.Diese Schlacht gewannen sie, aber es kamen immer wieder Weisse die die Indianer besiegten und sie von Zeit zu Zeit in Reservate steckten.


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