Freitag, 28. September 2007

Die geheimnisvolle Pelzmütze

Ein Junge fand im Winter eine Pelzmütze. Er sah sich um, aber sah keinen Menschen der sie verloren haben könnte. Da die Pelzmütze ihm passte und sie noch kein Loch hatte, nahm er sie mit nach Hause.
Am nächsten Morgen setzte er die Pelzmütze auf und ging zur Schule. Auf dem Weg dorthin ging sein Schulfreund an ihm vorbei. Der Junge rief, das er warten soll, aber sein Schulkamerad guckte sich um und sah ihn nicht. Der Junge " Hermann " wunderte sich das ihm sein Schulfreund nicht gesehen hatte.
In der Schule sah ihn keiner und er merkte das die Pelzmütze verzaubert war. Also nahm er sie ab, obwohl es draussen kalt war.
Nach der Schule setzte Hermann die Pelzmütze auf und niemand sah ihn.
Als er zu Hause war überlegte er was er für Streiche mit der Mütze anstellen könnte. Da ihm nichts einfiel fuhr er mit dem Fahrrad in die Stadt um sich einen Füller für die Schule zu kaufen.Er wunderte sich zuerst warum die Leute ihn so anguckten und einige sogar lachten.Da fiel ihm ein das er ja die Pelzmütze auf dem Kopf hatte und die Leute ja nur das Fahrrad rollen sahen. Im Laden nahm er sich einen Füller und ging raus ohne zu bezahlen. Keiner merkte etwas und er dachte sich das war der erste Streich, und der Zweite folgt sogleich.
Ihm fiel der zweite Streich auch gleich ein. Er dachte sich, ich kann in der Schule einem schlechten Schüler helfen. Als die Schule begann waren alle da, außer Hermann nicht. Die Lehrerin fragte ob er krank sei, aber die Schüler wußten es nicht. Sie begann mit der Leistungskontrolle wo der schlechte Schüler Olaf an der Reihe war. Keiner wußte das Hermann in der Klasse war und eine geheimnisvolle Pelzmütze auf hatte.
Die Lehrerin stand zwischen den Bankreihen und stellte dem Schüler ein paar Fragen. Hermann stand dicht neben Olaf, aber so das es Olaf nicht merkte. Als Hermann merkte das Olaf eine Frage der Lehrerin nicht beantworten konnte, flüsterte er ihm die Antwort ins Ohr, so das es die Lehrerin nicht merkte. Olaf wunderte sich wo es herkam, aber sagte es dann doch. Nach einigen Antworten die er zugeflüstert bekam konnte Olaf sich setzen.
Das war der zweite Streich, dachte sich Hermann und der Dritte folgt sogleich.
Nach der Schule ging Hermann mit seinen Freunden rodeln. Auf dem Berg angekommen rodelten Hermanns Freunde gleich den Berg hinunter. Hermann setzte seine Pelzmütze auf und schob seinen Schlitten zum Rand des Berges. Als er hinunter rodelte verlor er die Pelzmütze. Er und seine Freunde suchten sie, aber keiner fand sie. Sie blieb verschwunden.

Ameise macht Urlaub

In einem Wald ist ein großer Ameisenhaufen.
Die Waldameisen dieses Ameisenstaates arbeiten den ganzen Tag. Man denkt, das sie mit dem Bau ihres Ameisenhaufen schon längst fertig sein müßten. Aber sie bessern immer wieder etwas aus.
Eine Ameise aber hat plötzlich keine Lust mehr zu arbeiten. Sie legt sich auf ihre Schlafstätte und denkt darüber nach, einmal Urlaub zu machen. Sie hatte von Tag zu Tag immer weniger Lust zu arbeiten. Wenn ihr jemand etwas laut sagte oder wenn sich welche streiten, dann regte es ihr auf.
Die Ameisen kennen so etwas überhaupt nicht, aber sie ließen der einen Ameise Urlaub machen.
Als sie aus dem Urlaub wiederkam, arbeitete sie wieder tüchtig mit. Darauf beschlossen die Ameisen, das jeder einmal im Jahrv Urlaub machen darf.

Der Wunsch

Ein Mädchen ging mit ihren Eltern eines Tages spazieren. Plötzlich sah sie eine Blume am Wegesrand liegen. Das Mädchen hob die Blume auf.
Zuhause fing die Blume an zu sprechen. Mädchen, stell mich in eine Blumenvase, ich erfüll dir auch einen Wunsch! Das Mädchen wunderte sich zuerst darüber, aber holte dann eine Vase aus dem Wohnzimmer. Die füllte sie mit frischem Wasser. Sie stellte die Blume in die Vase und stellte die Vase dann auf ihr kleines Schränkchen. Da fragte die Blume was sie sich wünschte. Das Mädchen sagte, das sie sich erstmal überlegen muß und ob sie morgen nocheinmal fragen könnte. Die Blume war einverstanden.
Das Mädchen konnte nicht einschlafen, bevor sie sich einen Wunsch ausgedacht hatte.
Am Morgen, als sie aufwachte, fragte die Blume gleich ob sie sich ihren Wunsch ausgedacht hatte. Das Mädchen sagte darauf zur Blume, das ihr Wunsch sei, ihr immer neues frisches Wasser zu bringen.

Jürgen und die Schildkröte

Jürgen hatte eines Tages Langeweile. Da traf er plötzlich eine Schildkröte.
Jürgen fragte die Schildkröte, ob sie mit ihm um die Wette laufen würde. Die Schildkröte war einverstanden. " Aber ich muß mich erst warm laufen", sagte die Schildkröte. Gut, in einer Stunde sagte Jürgen.
Nach einer Stunde machten sie die Strecke klar, die sie fünfmal laufen mußten. Als es losging blieb die Schildkröte schon hinter Jürgen zurück. Er sah die Schildkröte beim Laufen überhaupt nicht mehr. Als er ins Ziel kam war die Schildkröte schon längst da. Jürgen behauptete das sie überhaupt nicht gelaufen sei und er gewonnen hat. Die Schildkröte behauptete das sie gewonnen hat. Da sagte Jürgen: " Ich bin doch nicht doof ! "Und die Schildkröte antwortete. " Na klar,bist du das."

Die schlaue Fliege

Eine Fliege flog eines Tages durch ein offenes Fenster, in eine Wohnung. Sie setzte sich an die Gardine und guckte zu was die Menschen machten. Sie wollte nicht weiter hereinfliegen, denn es könnte in der Wohnung ein Mittel zur Bekämpfung von Fliegen vorhanden sein. Sie guckte sich um, und als sie nichts verdächtiges sah flog sie ins Wohnzimmer, und setzte sich auf die Lampe. Denn die Lampe ist bei Fliegen sehr beliebt. Doch plötzlich sah sie eine andere Fliege ins Wohnzimmer fliegen. Da sie die Wohnung alleine besitzen wollte mußte sie natürlich die andere loswerden. Die andere Fliege wollte natürlch auch in der Wohnung bleiben, aber auch allein. Da schlug unsere Fliege der anderen vor, das derjenige der einmal aus der Wohnung fliegt, nicht wiederkommen darf. Zwei Tage blieben sie in der Wohnung, da führte unsere Fliege den anderen Teil ihres Planes aus. Sie sagte der anderen: " Am besten wir fliegen um die Wette."Hier von der Lampe bis außerhalb des Fensters. Die andere Fliege war einverstanden und ahnte nichts von dem Plan. Die andere Fliege gab das Startzeichen und flog so schnell sie konnte. Unsere Fliege blieb erst dicht hinter ihr, aber der Abstand wurde dann immer größer. Als die Fliege draussen war freute sie sich das sie gewonnen hatte. Da sagte unsere Fliege: " Du bist draussen, also hab ich die Wohnung für mich alleine!" Die andere Fliege ärgerte sich darüber und mußte sich eine andere Wohnung suchen.
Unsere erste Fliege aber hatte es sich allein gemütlich gemacht.

Mittwoch, 26. September 2007

Der Junge mit der Mundharmonika

Einst wurde ein Junge geboren, deren Vater ihm immer auf der Mundharmonika vorspielte.
Als sein Vater starb war er mit seiner Mutter ganz allein.
Da in dem Dorf, in dem sie lebten, keine Arbeit für den Jungen gab mußte er in die Stadt, Arbeit suchen. Nachdem der Junge hier und dort versucht hatte etwas zu bekommen und keinen Erfolg hatte, wollte er es zuletzt noch bei einem Bäcker versuchen. Der Bäcker, ein kleiner dicker Mann, brauchte noch eine Arbeitskraft und stellte ihn ein. Er packte dem Jungen ein paar Pfannkuchen für den Rückweg ein und wünschte ihm einen guten Heimweg. Wie auf dem Weg in die Stadt mußte er auch auf dem Rückweg durch einen tiefen Wald. In der Mitte des Waldes ist eine große Lichtung, auf der eine alte zerfallene Burg steht. Da der Weg durch den Wald nicht an der Lichtung vorbei führt, und die Bäume des Waldes sehr hoch sind, weiß noch kein Mensch das in dem tiefen Wald eine Burg steht. Denn jeder hat Angst sich zu verlaufen. Dem Jungen verging die Angst, denn er mußte jeden Morgen und jeden Abend durch den Wald. Als er eines abends nach Hause ging hatte er es nicht eilig, wie immer, denn die Angst vor Drachen und Ungeheuer war weg. Er wollte dem Zwitschern der Vögel lauschen, aber er hörte nichts. Da wollte er mal sehen, ob tiefer in dem Wald, die Vögel zwitschern. Und wie er so ging kam er immer mehr vom Weg ab. Es wurde dunkler, doch er merkte nichts.
Als er auf die Lichtung trat sah er die zerfallene Burg und ging hin um sie sich genauer anzugucken. Ringsherum der Burg war ein Graben mit dreckigem Jauchenwasser. Die Zugbrücke war hochgezogen und er konnte nicht hinein. Doch da stieß er mit seinem Fuß gegen einen Stein. Der Fuß tat ihm weh, aber er sah wie die Zugbrücke herunter ging. Er konnte es nicht glauben und haute noch einmal gegen den Stein. Als er sah das die Zugbrücke wieder hochging haute er zum dritten mal gegen den Stein und sie kam wieder herunter. Er sah das die Burg drei Türme besitzt und guckte sich alles an. In den Pferdeställen lagen Gerippe von Pferden herum und auf dem Hof standen zerfallene Kutschen. In einer Kutsche fand der Junge eine Mundharmonika und spielte darauf. Aufeinmal sah es ringsum ganz anders aus. Die zerfallene Burg stand aufeinmal prächtig dar. Alles glänzt, die Kutschen sehen wieder wie neu aus. In den Pferdeställen hört man Pferde wiehern. In den Zimmern der Burg sah es königlich aus, nur der Stein vor der Burg blieb alt. Der Junge wunderte sich über die Mundharmonika. Er dachte nicht lange darüber nach und spannte zwei Schimmel vor einem Wagen. Als er draussen war trat er gegen den Stein und fuhr zum Rand der Lichtung. Dort war aber kein Weg, wo er hindurch konnte. Er dachte daran wie die Burg wieder neu wurde und spielte auf der Mundharmonika. Da lag vor ihm plötzlich ein langer Weg. Es könnte schon Mitternacht sein, aber ihm war es als ob es Mittag war. An der Kutsche war eine Lampe angebracht die im Dunkeln leuchtet. Der Weg ist so breit, das der Mond und die Sterne auf ihn leuchten und erhellen. Er fuhr mit der Kutsche und kam wenige Zeit nach Mitternacht zu Hause an. Seine Mutter konnte nicht schlafen und wartete auf ihn. Er erzählte seiner Mutter alles und sie beschlossen in der Burg einzuziehen. Er spielte für sich und seiner Mutter schöne Kleider und spannte am Morgen die beiden Pferde vor die Kutsche. Die Nachbarn sahen das, und wunderten sich, wie sie zum Reichtum gelangten. Er lebte mit seiner Mutter bis an ihr Lebensende dort und die Leute im Dorf brauchten nicht mehr zu hungern.

Montag, 24. September 2007

Der Junge und sein Pferd

Plüschohr, ein kleiner Junge eines Rangers, möchte so gerne ein eigenes Pferd besitzen. Sein Vater wollte nicht das er sich ein Bein bricht und schenkte ihm deshalb kein Pferd. Aber Plüschohr freundete sich mit einem Wildpferd an. Immer wenn der Vater in die Stadt Cola ritt, lief Plüschohr zum Wildpferd. Plüschohr taufte sein Pferd auf den namen"Lisanto ".
Sein Vater sagte immer, das er nicht zum Gebiet der Indianer laufen soll. Aber Plüschohr hörte nicht darauf, denn Rote Wolke war sein bester Freund. Rote Wolke lernte Plüschohr das Lied " Waffen sind die besten Werkzeuge ". Aber am meisten sang Plüschohr das Lied " Westerncola ".
Eines Abends kam sein Vater früher nach Hause. Er sagte zu seinem Sohn:" Der Sheriff hat einen neuen Steckbrief ausgehangen!" Dann zog er ein Stück Papier aus der Hosentasche und zeigte Plüschohr den Steckbrief. Er sagte:" Wenn du so ein Mann mit Vollbart siehst, sag gleich mir oder den Sheriff Bescheid. Er heißt Maje. Nun gab der Vater Plüschohr einen leichten Colt. Plüschohr lief nach Lisanto. Der Vater rief:" Wo willst du denn hin?" Da rief Plüschohr ganz laut, aua, weil er hinfiel. Da rief der Vater nochmal, wo er hinwollte. Da sagte Plüschohr:" Ich laufe nach Lisanto.Da fragte der Vater, wer das sei. Mein Pferd, sagte Plüschohr. Welches Pferd, fragte der Vater. Mein Wildpferd, sagte Plüschohr. Achso, ein Holzpferd, versteht sich. Und dann quasselte der Vater weiter und und ließ Plüschohr nicht zu Wort kommen. Plüschohr lief nach Lisanto und ritt nach Rote Wolke. Im Lager von Rote Wolke war alles durcheinander. Sie hatten Maje erwischt. Starker Bär und starke Linkshand banden Maje hinter Lisanto. Plüschohr ritt mit Maje in die Stadt zum Sheriff. Als Plüschohrs Vater in die Stadt kam lobter er seinen Sohn. Lisanto, das Pferd durfte er behalten und er durfte immer nach Rote Wolke reiten.
Zum Schluß sang er:"
Western Cola,Western Cola macht die Knochen wieder jung.
Western Cola, Western Cola macht die Alten wieder jung.
Western Cola, Western Cola macht die Berge wieder hoch.
Western Cola, Western Cola macht die Patronen wieder voll.
Western Cola, Western Cola macht die Pferde wieder wild.
Western Cola, Western Cola macht die Städte immer größer.
Western Cola, Western Cola gibt einen guten Trunk.
Western Cola, Western Cola macht dem Vieh neue Weiden.
Western Cola, Western Cola macht Banditen keine Chance.
Western Cola, Western Cola macht dem Sheriff neue Kraft.
Western Cola, Western Cola läßt die Flinten wieder funkeln.