An einem Sommertag fand Klaus einen goldenen Schlüssel. Er sah ihn, als er über die Straße gehen wollte. Klaus überlegte wem er gehören könnte, denn das Städtchen war klein und er kannte fast jeden der hier wohnt. Ihm war aber keiner bekannt der einen goldenen Schlüssel besitzt. Deshalb nahm er ihn mit nach Hause. Er legte ihn auf seinem Nachtschrank und ging zum Abendbrot essen. Mitten beim Essen klingelte es an der Haustür. Klaus Mutter wollte aufstehen und aufmachen, aber Klaus sagte. "Bleib nur sitzen Mama, ich geh schon". Als er die Tür öffnete sah er Peter, seinen Freund.Er wollte das Hausaufgabenheft von Klaus sehen, weil er sein's in der Schule liegengelassen hat. Klaus führte Peter in sein Zimmer und zeigte ihm das Heft. Als er es wieder wegstecken wollte, fragte ihn Peter wofür dieser Schlüssel sei. Klaus erklärte ihm, das er ihn auf der Hauptstrasse gefunden habe. Da fiel Peter plötzlich ein, daß in der Zeitung vom Vortag stand das die Bank einen goldenen Schlüssel sucht. Für den Finder gibt es auch eine Belohnung. Als er KLaus alles erklärt hatte, liefen sie gleich zur Bank, die am Ende der Hauptstrasse lag. Da die Bank schon geschlossen hatte, mußten sie es mit klingeln versuchen. Nach einiger Zeit kam ein Wächter, der sie zum Haus des Bankdirektors schickte, das schräg gegenüber lag. An diesem Haus hing eine Glocke, die lieblich läutete. Es öffnete ein junger Mann, der sie fragte was sie wollen. Wir möchten Ihren Vater, den Direktor der Bank sprechen. Da lächelte der Mann und sagte: "Dann seht mich an, ich bin der Direktor." Da staunten die beiden, denn einen Direktor haben sie sich viel älter vorgestellt. Er ließ die beiden herein und und gab jedem eine Limo. Peter, der sich vom Staunen zuerst losriß, erzählte dem Direktor dann das Klaus den Schlüssel von der Bank gefunden hat. Der Direktor ließ sich den Schlüssel zeigen und sagte: "Es tut mir leid, Kinder, aber es ist nicht der Tresorschlüssel. Ich hätte es euch eher sagen sollen. Aber den Schlüssel hatte heute ein alter Mann gebracht. Und er sah so aus, als ob er die Belohnung sehr benötigt.
Pech, dachten sich die beiden und verabschiedeten sich vom Direktor.
In der Stadt war es schon dunkel und die Straßenlampen schienen. Da trennten sie sich. Das Abendessen war schon abgeräumt und Klaus konnte nichts mehr essen. Deshalb ging er auch gleich ins Bett. Bevor er einschlief, dachte er: "Vielleicht kommt doch noch eines Tages jemand, dem der Schlüssel gehört.
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